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Zur diesjährigen Polnischen Meisterschaft im Optimisten in Dziwnow waren 301 Segler/innen aus Polen, Russland, Tschechien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Costa Rica, Schweiz und Deutschland gemeldet. Diesen Grad an Internationalität hätte man sich auch bei der IDJüM gewünscht. Aus Hamburg war ein Team bestehend aus Anna, Viktor, Max, Willy, Caspar, Paul, Henrik und Jonas mit Trainer Alexander Goltz am Mittwoch nach der Schule angereist, um am Donnerstag nach der Vermessung noch genügend Zeit für ein kurzes Training auf der aufgewühlten Ostsee zu haben.

Am ersten Wettfahrttag herrschten 5 bis 6 Windstärken bei zwei Meter hohen Wellen und dazu strahlender Sonnenschein. Ideale Bedingungen für die Meisterschaft. Am Samstag hatte sich Wind und Welle beruhigt, so dass es weniger anstrengend zuging. Am Ende der Wettfahrten war der Wind eher schwach, so dass die Segler/innen am frühen Nachmittag an Land kamen. Der Sonntagsstart musste wegen Windmangel mehrere Stunden verschoben werden. Erst kurz vor der letzten Startmöglichkeit ging es bei äußerst schwachen und stark drehenden Winden los.

Bei der Siegerehrung wurden die Leistungen der Jungs und Mädchen gesondert hervorgehoben – in polnischer und englischer Sprache. Besonders nett war, dass die Trainer der siegreichen Segler/innen mit auf die Bühne geholt wurden. Anna wurde insgesamt Vierte und konnte abermals ihr Segeltalent unter Beweis stellen. Zweiter vom MSC Team wurde Caspar auf Platz 16, gefolgt von Jonas auf Platz 52. Die abschließende Tombola mit wertvollen Preisen wie J-Segel und andere Ausstattungsstücke offenbarte wie erfolgreich die Veranstalter Sponsoren für die Meisterschaft gefunden hatten. Dziwnow war wie im vergangenen Jahr aufgrund der abwechslungsreichen Windbedingungen und der professionellen Regattaleitung, die auch regelwidrige Beschleunigungsmaßnahmen ahndete, wieder eine Reise wert. (OM)

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