Jetzt ist der MSC auch am Chiemsee bekannt. Beim erstmalig ausgetragenen Opti-Cup auf dem Chiemsee kam alle vier MSC Segler unter die Top Ten. Die Windverhältnisse im bayrischen Voralpenland sind bekanntermaßen so abwechslungsreich wie in Norddeutschland. Im Herbst kann es schon mal ordentlich von den Alpen blasen, so dass die Sturmwarnungsmelder am Chiemsee im Dauereinsatz sind. Bei dem diesjährigen Opti-Cup des Yachtclubs in Prien zeigte sich der Wind allerdings erst gar nicht, so dass der erste Regattatag für die 76 Nachwuchssegler/-innen bei schönstem Sonnenschein an Land stattfand. Die Regattaleitung war darauf vorbereitet: So veranstaltete sie ein Film-Nachmittag mit dem passenden Film: „Hilfe ich habe meine Lehrerin geschrumpft“.

Am Sonntagmorgen regnete es, aber dafür gab es eine leichte Brise. Ab 8.00 Uhr wurden die Boote zu Wasser gelassen und pünktlich um 9.00 Uhr wurde das erste Rennen angepfiffen. Vier Wettfahrten wurden zunächst bei Regen, dann aber bei etwas Sonnenschein und aufflackernden Winden gesegelt. Großes Lob an die Veranstalter: mit Obstschalen, Brezeln und leckerem Spagetti Bolognese und Kürbissuppe wurde für das leibliche Wohl der jungen Segler/innen gesorgt. Absoluter Luxus waren die beheizten Umkleidezelte, die für diese Veranstaltung aufgebaut worden waren. Am Freitagnachmittag hatten die vier Segler Caspar, Jonas, Kajus und Theodor ihre erste Trainingseinheit mit Michael. Michael war es ohnehin zu verdanken, dass die Opti-Boote und die Segler rechtzeitig an den Chiemsee kamen. Nachdem der MSC Bus in Kassel mit einem kapitalen Turboladerschaden liegen geblieben war, nahm Michael den Zehner-Trailer an den Haken und Jonas und Kajus mit an Bord.

Die Wertung am Ende eines spannenden Regatta-Sonntags konnte sich sehen lassen. Caspar segelte einmal einen Wettfahrtersten und konnte sich mit insgesamt 11 Punkten als Gesamtsieger etablieren. Jonas gelang auch ein Wettfahrtsieg, doch ein registrierter Frühstart vermasselte ihm seine Wertung. Kajus wurde nach einem spannenden Aufholrennen beim letzten Lauf insgesamt Vierter und Theodor Neunter nach einer stabilen Leistungsentfaltung vor Jonas auf Platz zehn bei einer insgesamt fair gesegelten Regatta mit engagierter Wettfahrtsleitung. Und die Siegerehrung konnte sich sehen lassen. (OM)

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