Laser Radial

Ein Klassen Portrait der Segler Zeitung 2002:
Der Laser Radial ist ein wichtiger Teil des «Laser Formula  Konzeptes»
und eine ideale Vorstufe zum Segeln mit dem Laser Standard. Er bildet eine sinnvolle Zwischenstufe für den Opti Aussteiger, für den der Laser Standard einfach noch zu groß ist. Er ist aber bis auf das etwas kürzere und flexiblere Mastunterteil und die um etwa 20% kleinere Segelfläche absolut identisch mit dem Laser Standard.
So dass das Radial Rigg jederzeit mit den anderen Riggs austauschbar ist.
Der Laser Radial wurde 1998 neue Jugendmeisterschaftsklasse des Deutschen Seglerverbandes (DSV). Deshalb werden auch alle Jugendqualifikationsregatten mit dem Radial Rigg ausgesegelt. Die Konkurrenz ist gewaltig. In den letzten Jahren nahmen in Wismar und Berlin nach den Qualifikationsregatten immer ca. 90 Teilnehmer teil. In der Rangliste des vergangenen Jahres sind 141 Segler geführt. Auch international ist das Radial Angebot groß. Die Europa Cup Serie wird auch für  den Radial ausgeschrieben und es gibt eigene, von der ILCA organisierte Europa und Weltmeisterschaften und entsprechend sogar eine Jugend WM. In der Frauenkonkurrenz wird Die diesjährigen nur noch mit dem Radial Rigg gesegelt.

Bei der Anschaffung eines Lasers tritt auch später eine finanzielle Mehrbelastung fast nicht auf. Wenn man davon ausgeht, dass ein Segel alle paar Jahre mal erneuert werden sollte, muss beim Wechsel vom Radial zum Standard nur ein Mastunterteil zugekauft werden. Wie alle Lasertypen lässt sich auch der Radial einfach trimmen und unproblematisch transportieren. Dafür ist das Autodach ausreichend. Die robuste Konstruktion garantiert nicht nur eine hohe und lange Haltbarkeit sondern auch einen geringen Wartungsaufwand. Nicht umsonst benutzen viele Ferienclubs und Segelschulen den Laser Radial, da er sich auch für weniger erfahrene Segler eignet.

Der fortgeschrittene Segler wählt das Radial Rigg oft bei größeren Windstärken. In der Neuanschaffung ist der Laser Radial mit deutlich über 5.000 Euro allerdings nur unwesentlich preiswerter als die Standard Ausführung.

Die «International Laser Class Association» (ILCA), in der 122 Länder angeschlossen sind, versteht sich in seiner Organisation wie ein weltweiter Segelclub speziell für Laser Besitzer und denen, die am Laser interessiert sind. Man ist unterteilt in Flotten, Distrikten, Regionen und dem Internationalen WorldCouncil. Die «Deutsche Laser Association» (DLAS) wäre eine Distriktvertretung. Verschiedene europäische Distrikte bildeten dann als Region eine kontinentale Basis. Sucht man in der Nähe einen Ansprechpartner, wendet man sich sicher an einen Flottenchef.
Die internationale Laser Magazin «LaserWorld» informiert ausführlich über die internationalen Höhepunkte in der Szene, gibt übersichtlich dargestellt Ratschläge und Tipps rund um den Laser und informiert rechtzeitig und umfassend über Regeländerungen.

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Laser_%28Bootsklasse%29

Klassenvereinigung: http://www.laserklasse.de/

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